Der junge Schweizer Tom Lüthi begann 1997, mit gerade einmal elf Jahren in der lokalen Pocketbike Meisterschaft mit dem Motorradrennsport. Nachdem er seine ersten beiden Jahre jeweils in der Top 3 beendete und 1999 und 2000 einige Titel einfuhr, wechselte er in den ADAC Junior Cup und wurde dort Gesamt-Sechster. 2002 wurde er dann Dritter in der IDM Deutschen Meisterschaft und Zweiter in der 125ccm Europameisterschaft. Danach bekam er die Chance im Grand Prix Rennsport zu debütieren und nahm in dem Jahr an sieben Rennen teil. Unter seinen Ergebnissen war auch ein vielversprechender neunter Platz in Estoril.
2003, in seiner ersten vollen Saison in der WM, wurde Tom in Katalonien, nach einem spannenden Rennen gegen Dani Pedrosa, Zweiter. Doch da er nicht konsistent genug war, beendete er das Jahr nur als Gesamt-Fünfzehnter. 2004 war für den Rennfahrer aus Oberdiesbach eher ein Alptraum, denn es brachte einige Stürze und Verletzungen mit sich. Sein bestes Ergebnis war ein 11. Platz in Sepang und er beendete die Saison leider nur auf Platz 25.
2005 nahm er noch einmal all sein Talent zusammen und zeichnete sich bereits während der Wintertests als einer der stärksten Fahrer in der 125er Klasse ab. Am Ende wurde er mit vier Siegen und insgesamt acht Podiumsplätzen 125ccm Weltmeister. 2006 war leider erneut ein verletzungsreiches Jahr und Lüthi konnte seinen Titel nicht verteidigen. 2007 stieg Tom in die 250er Klasse auf und beendete das Jahr als Gesamt-Achter. 2008 fuhr Tom mit dem Emmi-Caffe Latte Team in Mugello nach einigen Misserfolgen zu seinem ersten 250ccm Podium. Das Jahr beendete Tom, nachdem er nach einem schweren Sturz in Indianapolis drei Rennen aussetzen musste, auf Platz 11.
Auch 2009 startete Tom wieder mit dem Emmi-Caffe Latte Team und ist in den 16 Rennen nur viermal nicht in den Top Ten ins Ziel gekommen. Er beendete das Jahr als Siebter, seinem besten Gesamtergebnis seit seinem WM Titel in der 125er Klasse.
Über Tom Lüthi
Interessante Fakten über Tom Lüthi
![]() | Thomas Lüthi wurde bei seinem Grand Prix Debüt 2002 in Deutschland, mit nur 15 Jahren der jüngste Schweizer, der an einem Grand Prix teilgenommen hat. |
![]() | 2003 wurde er mit seinem zweiten Platz beim GP von Katalonien der jüngste Schweizer, der auf einem Grand Prix Podium stand. Diesen Rekord hält er bis heute. |
![]() | Tom´s Sieg beim Französischen Grand Prix 2005 war der erste GP Sieg eines Schweizers in der 125er Klasse seit dem Sieg von Bruno Kneubühler 1983 in Schweden. Durch diesen Sieg wurde Tom auch zum jüngsten Schweizer aller Zeiten, der ein Grand Prix Rennen gewonnen hat. |
![]() | Durch den 125ccm WM Titel, den er 2005 gewann, wurde Tom nicht nur der jüngste Rennfahrer der Schweiz mit einem WM Titel, sondern auch der erste seit Luigi Taveri 1966 diesen Erfolg einfuhr. |
![]() | Lüthi´s WM Titel 2005 war der letzte WM Titel eines Honda Fahrers in der 125er Klasse. |
![]() | Auch sein Sieg beim Französischen Grand Prix 2006 war der letzte Sieg eines Honda Fahrers in der 125er Klasse. |
![]() | Mit dem dritten Platz beim italienischen GP 2008 wurde Tom zum ersten Schweizer, der seit dem tschechischen GP Sieg von Jacques Cornu 1989 auf dem 250ccm Podium stand. Dadurch wurde Tom auch zum jüngsten Schweizer, der jemals auf einem 250ccm Podium stand. |
Das Team
Tom Lüthi (CH) - Rider Moto2
Terrel Thien (USA) - Team Manager
Alfred Willeke (D)- Race & Data Engineer
Burkhard Does (D) - 1st Mechanic
Koen van Lierop (NL) - 2nd Mechanic
Achim Kariger (D) - Engine Mechanic & Tyres
Meike Koch (D) - Marketing Manager
Judith Pieper-Köhler (D) - Communications Manager



