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Die finalen Testtage in Qatar für Tom Lüthi

Team Estrella Galicia 0,0 Marc VDS-Fahrer Tom Lüthi hat heute den letzten MotoGP-Vorsaison-Test unter dem Flutlicht auf dem Losail International Circuit in Katar positiv gestartet.

Anders als in den Vorjahren mussten die Fahrer nicht auf das richtige Wetter warten, um die Strecke, die von einer Kombination aus Wüste und massiven Baustellen umgeben ist, zu befahren. Heute konnten sich Morbidelli und Lüthi sofort an die Arbeit machen und ihr Training für ihre erste MotoGP-Saison fortsetzen.

Obwohl Tom Lüthi die Losail-Strecke aus seiner Zeit in Moto2 sehr gut kennt ist es eine ganz andere Strecke, wenn sie mit einer weitaus komplexeren Maschine mit mehr als doppelt so viel PS befahren wird. So nutzte der Schweizer den ersten Teil des heutigen Tests, um ein Gefühl für die Strecke an Bord der Honda RC213V zu bekommen. Dann begann er, zusammen mit seinem Team, mit Änderungen im Setup und am Fahrstil, um die Beschleunigung aus den Kurven heraus zu verbessern.

 

Tom Lüthi:

1'57.292

"Ich war ziemlich überrascht, dass die Strecke nicht voller Sand war, wie es in der Vergangenheit jeweils der Fall war. Allerdings war auch noch kein Gummiabrieb auf der Strecke und der Grip liess zu wünschen übrig. Aber zumindest konnten wir von Anfang an mit dem Motorrad arbeiten. Im Moment feile ich noch an meinem Fahrstil und arbeite an den Linien, aber wir haben auch begonnen, das Setup etwas mehr anzupassen, damit ich mich auf dem Motorrad wohler fühle. In der MotoGP muss man sich viel mehr um das Motorrad herum bewegen als in der Moto2. In der Moto2 ging es mehr um Aerodynamik, während es in der MotoGP darum geht, das eigene Gewicht auf dem Motorrad zu nutzen und es über die Front zu bringen, um das Vorderrad vor der Beschleunigung zu schützen. Ich stehe noch total am Anfang meines MotoGP-Abenteuers und habe noch viel zu lernen, aber wir kommen Schritt für Schritt voran und das ist das Wichtigste."

Hier geht's zum kompletten Resultat des ersten Testtages.