Nächstes Rennen:

Lüthi absolviert mehr als 50 Runden in Katar

Tom Lüthi (Team Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) konnte heute nach mehr als 50 Runden auf dem 5,38 km langen Losail International Circuit seine Rundenzeit noch einmal verbessern. Er arbeitete zusammen mit seiner Crew weiterhin am Verständnis des Motorrads um so auch die Vertrautheit zur Honda RC213V-Maschine und den Michelin-Reifen zu verbessern.

Der Schweizer hat nach zwei verletzungsbedingt verpassten Tests im Jahr 2017 aufgeholt, machte bereits beim zweiten Test der Saison in Buriram einen großen Schritt nach vorn, den er mit weiteren Fortschritten hier in Katar untermauerte. Lüthi gibt zu, dass die Lernkurve zwar noch steil ist, aber nicht mehr ganz so steil wie damals, als er im Januar in Sepang zum ersten Mal auf die Honda RC213V stieg.

Das nächste Mal, werden Lüthi und Morbidelli beim Saisonstart auf ihrer Honda sitzen werden. Das warten hat also bald ein Ende: die Saison wir bereits am Sonntag, 18. März, ebenfalls auf dem Losail International Circuit in Katar eröffnet.

 

Tom Lüthi:

1'56.122

"Wir hatten noch ein paar Reifen übrig, was bedeutete, dass ich heute einige Runden fahren konnte. Mehr Zeit auf dem Motorrad – das ist genau das, was ich jetzt brauche. Wir haben heute dort angefangen, wo wir gestern aufgehört haben, und wir sahen einige Verbesserungen. Ich bin aber definitiv noch immer auf der Suche nach mehr. Im Moment ist es für uns jedes Mal dasselbe: Arbeiten am Motorrad, versuchen zu verstehen und vor allem, mit jeder Runde dazu zu lernen. Wichtig ist, dass wir jetzt täglich Fortschritte gemacht haben, auch am letzten Tag hier in Katar. Das Gefühl wird immer besser und das ist genau das, was ich vor meinem ersten Rennen in der MotoGP gebraucht habe.

 

Michael Bartholemy:

Teamchef

"Tom hat sich stetig verbessert, auch wenn das Ranking dies nicht zu 100% widerspiegelt, aber seine Rundenzeit ist ähnlich wie unsere Zeiten vom letzten Jahr, der Unterschied ist nicht so groß, aber alle verbessern sich und so ist es im Rennsport. Ich denke, dass wir bald sehen werden, wie Tom den gleichen Schritt macht, den Franco heute gemacht hat, aber wir haben einige Zeit verloren, weil er letztes Jahr die Tests verpasst hat. Ich bin zuversichtlich, dass Tom in nur ein oder zwei Rennen auf dem gleichen Niveau wie Franco sein wird."