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Schwierige Bedingungen am ersten Testtag in Sepang

Der Regen am frühen Sonntagmorgen bedeutete für Tom Lüthi, dass er seine ersten Runden des Sepang MotoGP-Tests 2018 auf einer feuchten Strecke absolvierten musste. Zwar blieb der Regen während der ersten Session am Vormittag aus, die feuchten Stellen aber blieben auf der Strecke bestehen und erst nach der Mittagspause konnten sich die Fahrer auf eine völlig trockene Strecke wagen.

Nachdem Lüthi die Nachsaison-Tests in Valencia und Jerez verletzungsbedingt verpasst hatte, konnte er heute Morgen in Sepang sein MotoGP-Debüt feiern, wenn auch unter nicht gerade idealen Bedingungen. Wie sein Estrella Galicia 0,0 Marc VDS Teamkollege Morbidelli absolvierte auch Lüthi seine ersten Runden mit der Honda RC213V MotoGP-Maschine auf Regenreifen.

 

Die nahezu perfekten Wetterbedingungen am Nachmittag boten Lüthi die beste Gelegenheit, seine Entwicklung vom Moto2- zum MotoGP-Fahrer zu beginnen und sich mit der neuen Maschine auf der breiten und schnellen Strecke von Sepang zurechtzufinden. Der ehemalige 125cc-Weltmeister zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten, die er an seinem ersten Tag in der Königsklasse gemacht hatte.

 

 

Tom Lüthi:

2'03.732 - 58 Runden

"Nachdem ich die Tests in Valencia und Jerez verpasst hatte, freute ich mich umso mehr darauf, endlich die Chance zu bekommen, das MotoGP-Bike heute zu fahren – auch wenn der erste Lauf aufgrund der Bedingungen etwas schwierig war. Der frühe Regen bedeutete, dass ich meine ersten Erfahrungen mit der Honda RC213V bei Nässe machte. Das erschwerte es natürlich sehr, ein aussagekräftiges Gefühl für die Maschine zu bekommen. Dann trocknete es aber ab und wir konnten anfangen, mit dem Motorrad zu arbeiten. Ich denke, es ist wichtig, dass wir die Linie beibehalten. Wir müssen versuchen, das Motorrad und die Reifen zu verstehen um dann herauszufinden, wie wir das Maximum aus der Maschine herausholen können und die Rundenzeit zu verbessern. Der heutige Tag war gut, aber es gibt noch viel zu lernen."