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Tom Lüthi verbessert sich am zweiten Tag in Qatar

Tom Lüthi (Team Estrella Galicia 0,0 Marc VDS) absolvierte einen positiven zweiten Tag auf dem Losail International Circuit in Qatar, trotz den kurzen Regenschauern am Vormittag.

Lüthi war auf seiner besten Runde des bisherigen Tages, als Regentropfen im Fahrerlager und über Teile der Rennstrecke zu fallen begannen. Obwohl der Regen nicht stark genug war, um den Asphalt komplett nass zu machen, brachen die MotoGP-Fahrer ihre Runden schnell ab und kehrten in die Boxen zurück. Innerhalb von 30 Minuten zogen die Regenschauer weiter und die Tests wurden bei warmen und sonnigen Bedingungen fortgesetzt. Die letzten drei Stunden des Tests absolvierten die Fahrer im Scheinwerferlicht des Losail International Circuits.

Lüthi setzte an dem Punkt wieder ein, an dem er gestern aufgehört hatte. Er arbeitete mit seiner Crew daran, das Gefühl und das Selbstvertrauen zur Michelin Shod Honda RC213V weiter zu steigern. Der Schweizer fuhr heute fast eine Sekunde schneller als gestern, während Morbidelli seine bisherige Bestzeit um mehr als eine halbe Sekunde verbesserte.

 

Tom Lüthi:

1'56.295

"Es war ein bisschen wie das Warten auf den Start, wegen des Regens, den wir hatten. Aber schliesslich konnten wir in guten Verhältnissen nochmals rausgehen und noch einiges an Arbeit erledigen. Für mich geht es immer noch darum, dass ich Schritt für Schritt und Runde für Runde vorwärts gehe. Ich habe noch immer viel zu lernen, aber wir sind definitiv auf dem richtigen Weg. Wir verbessern uns stetig, und das nicht nur an einigen Punkten, sondern über das grosse Ganze gesehen. Im Moment arbeite ich nicht an einem speziellen Problem, es geht vielmehr darum, jetzt alle Puzzleteile und Erfahrungen der letzten Wochen zusammenzubringen. Das Setup, den Fahrstil ¬– alles, damit ich mich auf dem Motorrad wohler fühle. Ich habe inzwischen schon viel mehr Gefühl, aber ich bin noch weit davon entfernt, das gleiche Selbstvertrauen in der Front zu haben wie in der Moto2, also brauche ich mehr Runden. Aber insgesamt bin ich froh, dass ich heute wieder einen Schritt nach vorn gemacht habe."