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SilverstoneGP: Asphalt top & noch viel Arbeit für Tom Lüthi

Tom Lüthi hat die ersten Runden auf dem neu-asphaltierten Silverstone Circuit absolviert und Tag eins des British Grand Prix auf dem achten Gesamtplatz abgeschlossen.

Bei sonnigen Bedingungen in Großbritannien konnte Tom Lüthi am Freitagmorgen mit der drittschnellsten Zeit einen starken Einstand ins Wochenende geben. Zu Beginn lag der Fokus seiner Arbeit vor allem darauf, den neuen Asphalt kennenzulernen, das Verhalten der Reifen über die längere Distanz zu verstehen und dann das Setup dementsprechend abzustimmen. Am Nachmittag wurde es in der zweiten Trainingssession insgesamt etwas schneller, für den Schweizer bedeutete seine Zeit von 2'05.588 somit der achte Platz in der kombinierten Wertung.

Tom Lüthi P8 - 2'05.588 (+0.595)
«Der neue Asphalt ist schön zu fahren, die Wellen sind zwar nicht zu hundert Prozent weg, aber da würde man sich auf hohem Niveau beschweren. Wir wissen natürlich noch nicht, wie sich der neue Belag im Nassen verhält, was ja der Grund für die erneute Asphaltierung war. Ich konzentriere mich jetzt aber auf meine Arbeit. Der erste Tag war ganz gut. Das meiste haben wir im dritten und vierten Sektor zu tun. In einer schnellen Analyse haben wir gesehen, dass ich in den ersten beiden Streckenabschnitten sehr schnell bin. Generell ist der Rhythmus sehr gut. In erster Linie ging es für alle darum, den neuen Asphalt kennenzulernen, das Motorrad, das Timing und die Reifen dementsprechend abzustimmen. Trotz allem glaube ich, dass die Strecke heute früh schon recht schnell war. Mir gefällt das Layout der Strecke, ich kann auch auf gute Erfahrungen zurückblicken und bei diesem Wetter macht es nochmal mehr Spaß, aber natürlich ist unser Ziel, ganz vorn mitzufahren.»


Michael Thier Crew Chief #12 Tom Lüthi
«Grundsätzlich war es ein guter Start ins Wochenende. Die Strecke ist im Vergleich zu vorher sehr gut, es sind nur noch wenige Bodenwellen vorhanden. Besonders wegen des neuen Asphalts mussten wir zuerst verstehen, welche Reifen es hier über die Distanz schaffen. Wir haben bereits erwartet, dass der Belag recht aggressiv ist, aber es scheint als sollte die Renndistanz kein Problem sein. Ansonsten haben wir heute Morgen am Set-Up gearbeitet, um etwas mehr Grip am Hinterrad zu finden und um das Turning vom Motorrad zu verbessern. Wir haben kleine Schritte in die richtige Richtung gemacht, aber es ist offensichtlich noch nicht gut genug. Wir werden für morgen noch neue Sachen ausprobieren, um das Turning und die Ausgangsposition zu verbessern.»


FP°1:
1. Fabio DI GIANNANTONIO / ITA / SPEED UP - 2'05.777
2. Jorge NAVARRO / SPA / SPEED UP - 2'05.860 (+0.083)
3. Thomas LUTHI / SWI / KALEX - 2'05.913 (+0.136)
18. Marcel SCHROTTER / GER / KALEX - 2'06.823 (+1.046)

FP°2:
1. Jorge NAVARRO / SPA / SPEED UP - 2'04.993
2. Remy GARDNER / AUS / KALEX - 2'05.122 (+0.129)
3. Augusto FERNANDEZ / SPA / KALEX - 2'05.282 (+0.289)
8. Thomas LUTHI / SWI / KALEX - 2'05.588 (+0.595)
13. Marcel SCHROTTER / GER / KALEX - 2'05.773 (+0.780)

Kombinierte Zeiten des ersten Trainingstags: motogp.com